Das Motiv der Wanderschaft in den Märchen der Gebrüder Grimm: „Hans im Glück“, „Daumerlings Wanderschaft“ und das „Märchen von einem, der auszog, das Fürchten zu lernen“
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Buchbeschreibung: Die Wanderschaft ist eins der häufig aufgegriffenen Themen in den Grimmschen Märchen. In gewissem Maße sind die Märchen selbst wandernde Kulturgüter. Im romantischen Sinne könnte man sich es so vorstellen, dass die Märchen durch unzählige Länder gewandert sind, bevor sie eines Tages auf dem Schreibtisch der Brüder Grimm ankamen, und diese auf die wunderbare Idee kamen, sie in einem Buch zu fixieren. Doch lebt die märchenhafte Wanderschaft durch die in den Märchen auftretenden Figuren weiter, sei es in Form von „Glücksuche-“, „Erfahrungs-„ oder noch „Bewährungs-Wanderschaft“. Warum, wozu und wie geht der Märchenheld bzw. die Märchenheldin auf die Wanderschaft überhaupt? Welche sprachlichen Signale zur Fortbewegung in den Märchen sind herauszufinden? Die Antworten auf diese Fragen rechtfertigen das vorliegende Buch. Sourou Dieudonné Agléwé hat von 2004 bis 2010 an der Universität Abomey-Calavi (Benin) und an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt (Bayern/Deutschland) studiert. Promoviert hat er vom April 2011 bis Dezember 2014 an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt bei Herrn Prof. Dr. Michael Neumann und Frau Prof. Dr. Johanna Meixner zu dem Thema „Die Frau in beninischen Volksmärchen. Eine Studie zu den Frauenbildern in den Märchen der Volksgruppe Mahi mit Bezug auf die Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm“. Jahrelang war er Deutschdozent an den bayerischen staatlichen Berufsschulen Eichstätt, Neuburg an der Donau, Pfaffenhofen an der Ilm, Weißenburg und Erlangen sowie an den Beruflichen Fortbildungszen-tren (bfz) Ingolstadt und Erlangen und an den Sprachenschulen Inlingua Ingolstadt und Lingua-demia Nürnberg. Er ist derzeit Lehrer an der Germanistikabteilung der Universität Abomey-Calavi (Benin).
